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LIV BADEN-WÜRTTEMBERG
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Heizen mit Holz

Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg LIV Heizen mit Holz liegt im Trend Schornsteinfeger beraten fachkompetent und neutral Komfortabel, preiswert, umweltfreundlich und krisensicher: Der Brennstoff mit diesen Eigenschaften muss nicht erst erfunden werden, es gibt ihn schon ? Holz aus heimischen Wäldern.

Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg LIV





Heizen mit Holz liegt im Trend



Schornsteinfeger beraten fachkompetent und neutral



Komfortabel, preiswert, umweltfreundlich und krisensicher: Der Brennstoff mit diesen Eigenschaften muss nicht erst erfunden werden, es gibt ihn schon ? Holz aus heimischen Wäldern.



Die Nutzung des Brennstoffes macht mit Blick auf die ständig steigenden Energiekosten Sinn. Mit Holz betriebene Kamin- und Kachelöfen sparen gerade in der so genannten Übergangszeit 30 bis 50 % der Energieträger (Öl, Gas, Strom etc.), die sonst zur zentralen Beheizung benötigt werden. Darüber hinaus sorgen sie für Wohlbehagen. Die entstehende Strahlungswärme wird vom Körper als sehr angenehm empfunden, da sie der natürlichen Sonnenstrahlung ähnelt.



Ein Aspekt, der nicht nur dem Gemüt, sondern auch der Umwelt gut tut. Holz gilt schließlich als nachwachsender Rohstoff, der bei der Verbrennung nur soviel Kohlendioxid (CO2) abgibt, wie er zuvor für sein Wachstum verbraucht hat. Die Nachfrage nach modernen Wärmeerzeugern zur Verbrennung von Stückholz und Holzpellets ist demzufolge groß.



Was beim Kauf eines Kamin- oder Kachelofens zu beachten ist und ob sich der Schornstein für den Anschluss eignet, verrät ihnen gerne ihr Schornsteinfeger. Außerdem hat er zahlreiche Tipps zum ?richtigen Heizen? parat.



Er berät mit Fachkompetenz, ist unabhängig und frei von wirtschaftlichen Interessen. Schließlich will der ?Mann in Schwarz? ja nichts verkaufen, sondern einen sicheren Betrieb der Feuerstätte gewährleisten.



Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden

Mitwirkung des Schornsteinfegerhandwerks Ab Januar 2006 ist vom Eigentümer gemäß dieser Richtlinie bei Bau, Verkauf oder Neuvermietung von Gebäuden dem potenziellen Käufer oder Mieter ein Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz (Energiepass) vorzulegen.

Mitwirkung des Schornsteinfegerhandwerks



Ab Januar 2006 ist vom Eigentümer gemäß dieser Richtlinie bei Bau, Verkauf oder Neuvermietung von Gebäuden dem potenziellen Käufer oder Mieter ein Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz (Energiepass) vorzulegen.



Zur praktischen Umsetzung führte die Deutsche Energie-Agentur (dena) zwischen 2003 und 2004 einen Feldversuch durch. Dieser sollte klären, wie hoch der Aufwand zur Erstellung eines Energiepasses ist und wo das ?Optimum? zwischen Genauigkeit und Aufwand/Kosten liegt. Dabei wurden in 33 Regionen Deutschlands 4.122 Energiepässe von 393 Ausstellern, u. a. Architekten, Bauingenieure, Baustatiker und Handwerksmeister, ausgegeben. 102 der Aussteller ? das sind 26 % - waren Schornsteinfeger. Diese hohe Anzahl ist darauf zurückzuführen, dass von den 7.948 deutschen Kehrbezirken bereits jeder zweite mit einem ?geprüften Energieberater des Handwerks? besetzt ist.



Die Auswertung machte auch deutlich, dass der Energiepass eine hohe Markttransparenz und Akzeptanz hat und von den Akteuren verstanden wird. Über 80 % der 1.000 befragten Gebäudeeigentümer ? vom Einfamilienhausbesitzer bis zur großen Wohnungsbaugesellschaft ? erhoffen sich vom Energiepass eine bessere Kenntnis des eigenen Gebäudes, Hinweise auf mögliche Modernisierungsmaßnahmen und Möglichkeiten die Heizkosten zu senken.



70 % der befragten Hausbesitzer wollen die aufgeführten Modernisierungstipps ganz oder teilweise umsetzen.



Die Ergebnisse ermutigen und zeigen, dass die nach Paragraph 13 der Energie-Einsparverordnung (EnEV) erforderliche Ausstellung von Energiebedarfsausweisen nach den Verfahren des Feldversuchs vorgenommen werden kann.



Die dena baut zur Zeit eine Datenbank für zertifizierte Aussteller auf. Das Schornsteinfegerhandwerk ist mit einer großen Zahl geprüfter Energieberater dabei und kann deshalb eine kostengünstige Erstellung von Energiepässen im gesamten Bundesgebiet gewährleisten.



Reformieren des Reformierens wegen?

Reformieren des Reformierens wegen? Die eingeleitete Reform zum Bürokratieabbau und die damit verbundene Deregulierung des Schornsteinfegerhandwerks wird bei dem Bürger keine Akzeptanz finden, weil für ihn damit der Abbau der flächendeckenden und kostengünstigen Sicherheit einhergeht. Es sei denn, es wird aufgezeigt, dass der Bürger, der Staat und das Schornsteinfegerhandwerk durch die beabsichtigte Reform längerfristig und dauerhaft Vorteile zu erwarten haben.

Reformieren des Reformierens wegen?



Die eingeleitete Reform zum Bürokratieabbau und die damit verbundene Deregulierung des Schornsteinfegerhandwerks wird bei dem Bürger keine Akzeptanz finden, weil für ihn damit der Abbau der flächendeckenden und kostengünstigen Sicherheit einhergeht. Es sei denn, es wird aufgezeigt, dass der Bürger, der Staat und das Schornsteinfegerhandwerk durch die beabsichtigte Reform längerfristig und dauerhaft Vorteile zu erwarten haben. Aber genau hier klafft eine große Lücke, die nur mit dem Verzicht der bisher gewährten Sicherheit für den Bürger einerseits und weiteren finanziellen Belastungen für den Bürger und Staat andererseits geschlossen werden kann.



Warum die Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit trotz dieser auch ihnen vorliegenden Kenntnis weiterhin an einem wettbewerbsorientierten System im Schornsteinfegerhandwerk festhalten, ist für die Fachwelt nicht nachvollziehbar.



Das Argument, die neutrale, unabhängige und fachlich gute Betreuung aller Feuerungsanlagen hinsichtlich der Betriebs- und Brandsicherheit sowie des Umweltschutzes bleibe im Wettbewerb erhalten, lässt sich nur als utopische Träumerei bezeichnen.



Die Realität wird sein: Damit der vorhandene Kundenstamm und damit auch das Einkommen gehalten werden kann, wird sich kein so genannter qualitativ hochwertiger Wettbewerb entwickeln! Das vorhandene hohe und von anderen europäischen Staaten angestrebte Sicherheitssystem geht zweifelsfrei verloren.



Auch das weitere gern ins Feld geführte Argument ?Wettbewerb schafft günstigere Preise? hat sich doch in Deutschland und im europäischen Ausland in der Vergangenheit nicht bewahrheitet. Genügend Beispiele zeigen diese Fehleinschätzung auf. Wollen die politischen Vertreter den Bürger wirklich glauben machen, dass sich die Entwicklung nun ausgerechnet beim Schornsteinfegerhandwerk ins Gegenteil umkehrt?



Des Weiteren lassen die akuten Finanzprobleme von Bund und Ländern keine weitere finanzielle Kostenübernahme zu, die zwangsläufig beim ?freien Wettbewerb? im derzeitigen Schornsteinfegersystem entsteht.



Auch die gern vorgebrachte ?Drohung der EU-Kommission? entbehrt der Glaubwürdigkeit, denn die Vertreter der EU-Kommission haben immer wieder betont, dass die EU nicht zum Generalangriff gegen das deutsche Schornsteinfegerhandwerk angetreten ist. Auch der jetzt in Deutschland angestrebte Wettbewerb im Schornsteinfegerhandwerk wurde von der EU-Kommission weder gewünscht noch gefordert.



Allein die hier aufgeführten Argumente, die den Verantwortlichen im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit seit Beginn der Reformdiskussion bekannt sind, zeigen auf, dass der Staat keinen Spielraum in der sich abzeichnenden wirtschaftlichen und finanziellen Situation hat. Mit angeblichen Forderungen der EU-Kommission lassen sich die angedachten Umsetzungen auch nicht begründen.



Es wird den Vertretern der Politik schwer fallen, den Bürger von der Sinnhaftigkeit der Deregulierung des Schornsteinfegerhandwerks im Zuge der Reform zum Bürokratieabbau zu überzeugen.



Wie soll der Wettbewerb Preise im Schornsteinfegerhandwerk drücken?

Wie soll der Wettbewerb die derzeitigen Preise im Schornsteinfegerhandwerk drücken? Die zu erhebenden Gebühren für die durchgeführten Arbeiten des Schornsteinfegerhandwerks werden in den einzelnen Bundesländern in Kehr- und Überprüfungsgebührenordnungen festgeschrieben. Wie soll der Wettbewerb die derzeitigen Preise im Schornsteinfegerhandwerk drücken?



Die zu erhebenden Gebühren für die durchgeführten Arbeiten des Schornsteinfegerhandwerks werden in den einzelnen Bundesländern in Kehr- und Überprüfungsgebührenordnungen festgeschrieben. Der Gebührenfindung liegt ein Minutenwert (Arbeitswert) von zur Zeit durchschnittlich 0,64 ? zu Grunde. Daraus errechnet sich der Stundenverrechnungssatz für einen Schornsteinfegerbetrieb, der zugleich alle zusätzlichen lohngebundenen Kosten abdeckt, von 38,40 ?. Diesem Verrechnungssatz ist dann noch die Mehrwertsteuer zuzurechnen. Dieser staatlich festgesetzte Preis kann im derzeitigen Schornsteinfegersystem nur deshalb gehalten werden, weil der Schornsteinfeger kontinuierlich in vorgegebenen Zeitabständen und Haus für Haus seine Kehr- und Überprüfungstätigkeiten ausführen kann.



Trotzdem lautet das vorschnell getroffene Urteil, die erhobenen Schornsteinfegergebühren sind zu hoch. Sogar das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit schließt sich diesem Urteil an und meint, mit dem von ihm angestrebten Wettbewerb im Bereich der Kehr- und Überprüfungstätigkeiten kann dieser Stundenverrechnungssatz unterboten werden. Der Fachmann allerdings fragt sich: wie soll das mit Wettbewerb erreicht werden?



Aus mehreren Handwerkerrechnungen wurde der durchschnittliche Stundenverrechnungssatz gemittelt. Die anfallenden lohngebundenen Nebenkosten und die anteiligen Gehälter des kaufmännischen Personals betragen bereits annähernd 50 Prozent des Verrechnungssatzes, während die übrigen Kosten mit 16 Prozent eher bescheiden zu Buche schlagen.



Die lohngebundenen Kosten beinhalten die Arbeitgeberanteile zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung sowie die Beiträge zur Bauberufsgenossenschaft. Weiter zählen dazu alle Sonderzahlungen (Weihnachts- und Urlaubsgeld), der Lohn für Ausfallzeiten sowie nicht verrechenbare betriebliche Anwesenheitszeiten. Diese lohngebundenen Kosten ergeben einen Aufschlag auf den Stundenlohn von zzt. durchschnittlich 76 Prozent. Mit den übrigen Kosten werden Abschreibungen, Energiekosten, Aufwendungen für Haus- und Grundstück, betriebliche Steuern, Zinsen und Kosten für Maschinen und Geräte auf den Stundenverrechnungssatz umgelegt. Diesen Kosten muss dann noch zusätzlich ein angemessener Wagnis- und Gewinnanteil hinzugerechnet werden, damit der Betrieb eine gesunde Existenz anstreben kann.



Der aus verschiedenen Handwerkerrechnungen ermittelte Stundenverrechnungssatz beträgt derzeit:







Die Differenz zwischen dem Stundenverrechnungssatz eines Schornsteinfegerbetriebes und dem aus verschiedenen Handwerkerrechnungen gemittelten Stundenverrechnungssatz beträgt bereits jetzt rund etwa 10 ?.



Der durchschnittliche Stundenlohn eines Schornsteinfegergesellen liegt nicht wesentlich über dem Stundenlohn vergleichbarer Gewerke. Wenn das Schornsteinfegerhandwerk sich dem Wettbewerb stellen muss, wird wohl niemand ernsthaft erwarten, dass die Kalkulation des Stundenverrechnungssatzes eine andere sein wird als die, die bereits jetzt von anderen Handwerkern praktiziert wird.



Dies ist keine Prognose aus der hohlen Hand, sondern sie wurde erst kürzlich in der Schweiz untermauert, als dort die Tätigkeiten des Schornsteinfegerhandwerks dem freien Markt überlassen wurden. Die Preise für die Kehr- und Überprüfungsarbeiten stiegen danach um 20 bis 30 Prozent. Einige Kantone kehrten deshalb sehr schnell zum bewährten Schornsteinfegersystem zurück.



Mit absoluter Sicherheit werden bei dem von einigen Vertretern aus der bundesdeutschen Politik angestrebten Wettbewerb im Bereich der kehr- und überprüfungspflichtigen Arbeiten die Preise weder stabil bleiben noch eine Senkung erfahren.



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